|
Der Weg zum sicheren Passwort
Auch wenn Sie sich an Ihrem Rechner sicher fühlen - bedenken
Sie: Ihre Daten sind immer in Gefahr. Irgendwo im weltweiten Netz
ist jemand heiß auf Ihre Daten. Es ist also absolut unerlässlich,
Ihren Rechner und Ihre Konten und Accounts mit einem wirklich sicheren
Passwort zu versehen.
Dabei gibt es einige Regeln zu beachten, die den Hackern das Leben
schwer machen.
Das Passwort darf nicht zu kurz sein
Wählen Sie ein Passwort, das mindestens acht Stellen lang
ist. Gundsätzlich gilt: Je länger ein Passwort ist, umso
sicherer ist es auch.
Nutzen Sie Sonderzeichen
Auf der Tastatur finden sich jede Menge Sonderzeichen. Bauen Sie
diese unregelmäßig in Ihr Passwort ein. Raute #, Sternchen
*, Backslash \ oder das Prozentzeichen %, all das verwirrt Hacker.
Verwenden Sie keine Namen Ihrer Familie
Vermeiden Sie um Gottes Willen, ihren eigenen Namen oder den Ihrer
Frau, Ihres Mannes oder Ihres Haustieres in ein Passwort zu integrieren.
Wenn Sie Horst Beier heißen und Ihr Passwort horst22 ist,
wird es nicht lange dauern, bis Ihnen jemand auf die Schliche kommt.
Vermeiden Sie Zahlen und Buchstabenreihen
Genauso schlimm sind Zahlenreihen 1234567890 oder qwertzuiopü,
was die oberste Reihe der Tastatur ist.
Wohnort, Geburtsdatum und Hobby haben im Passwort nichts verloren
Persönliche Daten gehören nicht in ein Passwort. Hacker
nutzen Listen und Skripte mit häufig gebrauchten Namen. Vermeiden
Sie daher sinnvolle Worte. Seien Sie ruhig mal kryptisch.
Lassen Sie keine Merkzettel offen herumliegen
Vor allem nicht am Arbeitsplatz oder an Orten, die zugänglich
für fremde Personen sind. Der allergrößte Fauxpas:
Der klassische gelbe Post-it-Zettel, der am Monitor klebt.
Ändern Sie Ihr Passwort regelmäßig
Ruhen Sie sich nicht auf einem vermeintlich sicheren Passwort aus.
Es ist wichtig, das Passwort mindestens alle sechs Monate zu ändern.
Vorsicht bei einem Passwort für mehrere Zugänge
Es ist in Ordnung, wenn Sie nur ein Passwort für verschiedenen
Zugänge haben. Wenn Sie mehrere Passwörter haben, legen
Sie diese an einem sicheren Ort ab, beispielsweise in Ihrem Mail-Account,
denn der ist ja ebenfalls passwortgeschützt. Alternativ können
Sie auch händisch eine Liste anlegen, die aber niemals 'Passwortliste'
heißen sollte. Tarnen Sie sie lieber als 'Einkaufsliste' und
führen Sie auf der Liste Sachen auf, die Sie im Supermarkt
kaufen.
Geben Sie ihr Passwort niemals preis
Beim sogenannten Social Engineering versuchen findige Hacker, Ihnen
das Passwort zu entlocken. Sie geben sich als Web-Administrator
oder Techniker aus. Merke: Ihre Bank wird Sie nie nach einem Passwort
fragen.
Unter folgendem Link können Sie sich direkt online ein eigenes Kennwort erstellen lassen:
http://www.gaijin.at/olspwgen.php
redaktion@bill.de
(Quelle Internet / Autor wenn
nicht erwähnt, UNBEKANNT)
|